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Neuerscheinung

Frank Matthus: Drei Stücke

Ellernklipp – Effi in der Unterwelt – Prinz Heinrich inszeniert eine Oper

Mit einem Vorwort von Knut Elstermann

In diesem Buch sind Texte versammelt, die Frank Matthus für die Bühne bearbeitet bzw. neu geschrieben und die er in Netzeband, Neuruppin und Rheinsberg inszeniert hat. »Ellernklipp« ist nach einer Novelle von Theodor Fontane entstanden, in »Effi in der Unterwelt« treten alle Frauenfiguren Fontanes und deren nichtsnutzige Männer in einer höllischen Revue auf; und »Prinz Heinrich inszeniert eine Oper« erinnert an eine historische Figur, die stets im Schatten des berühmten Bruders, Friedrichs des Großen, gestanden hat.

»In der Erinnerung eines großen Publikums sind Matthus’ Stücke durch saisonale, spektakuläre Aufführungen mit ihren Spielorten vollkommen verschmolzen. Nun endlich können sie hier in gedruckter Form – jenseits der erfolgreichen Inszenierungen bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin, beim Kammeroper-Festival in Rheinsberg und dem Theatersommer in Netzeband – ihr Eigenleben erweisen. Vielleicht wird erst außerhalb der aufsehenerregenden Präsentationen im Amphitheater oder in nächtlichen Gartenlandschaften deutlich, wie kunstvoll diese Texte gearbeitet sind, wie klug Matthus mit den tradierten Motiven, mit der adaptierten Literatur, mit dem historischen Personal spielt.« Knut Elstermann

Empfehlungen:

Nils Thorsten Fieseler: Tarzan 3.0

Tarzan 3.0 ist eine wilde Science-Fiction-Geschichte mit einer Hauptfigur, die überaus frech, respektlos, machohaft, zugleich selbstironisch und sehr komisch ist. Spannende Unterhaltung, ein großer Spaß!

Stimmen zu diesem Buch:

»Die Macht stark in diesem Tarzan ist.« (Yoda)

»Meeiinn Buchchch!« (Gollum)

»Niiemand hat die Absicht, dieses Buch zu lesen.« W. U., Staatsratsvorsitzender eines fernen Landes

»Taifun« von Joseph Conrad in neuer Übersetzung

Conrad entführt uns in seiner großen, großartigen Erzählung auf eine mitreißende, abenteuerliche Reise ins Südchinesische Meer. Es schaukelt auf dieser Schiffsreise derartig, dass man sich beim Lesen festhalten muss!

Torben Moorsson: Mord beim Doppelkopf

Beim Spielen von Doppelkopf entstehen Freundschaften. Oder das Gegenteil.
In diesem Krimi wird niemand am Anfang ermordet. Aber vielleicht am Ende, während des Kartenspiels von zwei Frauen und zwei Männern. Drei von ihnen denken an ihre Punkte, einer an seine Pistole.

Michael Korth (Hrsg.): Das Fidelio-Büchlein. Libretto von Beethovens Oper

Neufassung der Dialogtexte von Michael Korth. Mit Begleittexten von Manfred Osten und Johannes Wildner

2020 ist das große Beethovenjahr, vor genau 250 Jahren ist dieser Inbegriff eines Komponisten und kompromisslosen Künstlers geboren, der bis heute die Menschen zutiefst bewegt. Das Jubiläumsjahr ist ein schöner Anlass, sich wieder und neu mit Beethoven zu beschäftigen.

Michael Korth – Autor und Herausgeber von über 50 Büchern – hat die gesprochenen Dialoge der einzigen Beethovenoper neu geschrieben. Das Buch enthält zudem Textbeiträge des Dirigenten Johannes Wildner und des Kulturwissenschaftlers Manfred Osten.

Torsten Körner: Aus dem Fenster. Ein Friedenauer Saisontagebuch

Die skurrilen, feinsinnigen und manchmal auch alltägliche Beobachtungen, die Torsten Körner aus und mit seinem Fenster macht, gewinnen vielleicht in der Corona-Zeit eine neue Aktualität.

Antje Göhler: Balcke oder Der hypermoderne Prometheus

In diesem Berlinroman dreht sich vieles um Schach. Zeit und Raum sind aus den Fugen geraten, die Hauptfigur Janet hat etwas Geheimnisvolles, auch Unheimliches an sich. Ihre Obsessionen ermöglichen ihr ein abenteuerliches Reisen in der Zeit, bringen sie aber auch an den Rand des Wahnsinns.

Das »reale« Berlin Babylon

Sling: Richter und Gerichtete. Gerichtsreportagen aus der Weimarer Republik

Der Fernseh-Mehrteiler»Berlin Babylon« hat vor Kurzem Furore gemacht, und das zu Recht, es geht um sehr spannende Kriminalfälle aus dem Jahr 1929. Ebenfalls im Jahr 1929 erschien das Buch »Richter und Gerichtete« des Berliner Gerichtsreporters Paul Schlesinger alias Sling. Sling war der berühmteste Gerichtsreporter der Weimarer Republik. In seinen Reportagen, die sich spannend wie ein Krimi lesen,  schildert er die realen Kriminalfälle dieser Zeit.

Georg Schattney: Argentinisches Roulette

Schattneys Thriller nimmt uns mit auf eine Jagd rund um den Globus – von der hektischen Welt des schnellen Geldes ins stille Schatten­reich der mächtigen Finanzinstitutionen. Sie endet schließlich in Buenos Aires, als Argentinien eine Finanzkrise dramatischer Ausmaße durchlebt. Durch eine Mordserie spitzt sich die Situation weiter zu.

Max Mohr: Venus in den Fischen

Ein temporeicher, satirischer Berlinroman von 1928 über Großstadtleben, Geschlechterkampf, Rassismus, Wissenschaft und Astrologie, einen Mord und eine Liebesgeschichte.

Roman, Softcover, 240 Seiten, € 9,90